Gesetze rund ums Tier

Tierschutz Bußgeldkatalog und Ratgeber veröffentlicht

aus einer Mail: ... "Wir vom Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. haben vor kurzem unseren "Bußgeldkatalog und Ratgeber zum Thema Tierschutz" veröffentlicht.

Hier finden interessierte Bürgerinnen und Bürger einen transparenten Überblick über drohende Strafen sowie umfangreiche Ratgeberinhalte zu verschiedensten Tierschutzvergehen (z.B. Fische und bedrohte Fischarten, Reptilien, Säugetiere, Haustiere uvm.). Soweit nötig, wurden die einzelnen Bundesländer, Städte und Kommunen einzeln aufgeschlüsselt. 

Dies ist meines Wissens einzigartig und neu - keine andere Anlaufstelle im Internet bietet entsprechende Daten. Das Angebot versteht sich zudem ausdrücklich als nicht kommerziell, wird stetig ausgebaut und regelmäßig aktualisiert.

Hier geht es zum Tierschutz Bußgeldkatalog:  tierschutz.bussgeldkatalog.org
Ich glaube, dass sich ein Querverweis von Ihrer Linkliste auf unseren Tierschutz Bußgeldkatalog sehr gut anbieten würde. Was meinen Sie? 

Viele Grüße aus Berlin   

Alexander Kretschmar "

 

Achtung!! - Das rigorose Hundegesetz von 2010 wurde nach 4 Jahren wieder entschärft, sodass ein Urlaub mit Hund in Dänemark wieder unbesorgter möglich ist.  

 

Urlaub mit dem Hund in Dänemark: Update vom 13.06.2014 - Neuerungen im dänischen Hundegesetz                        (Quelle:www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Dänemark)


Aufgrund des öffentlichen Drucks und der stetigen Proteste von Tierschützern wurden im dänischen Hundegesetz nun endlich Änderungen vorgenommen. Diese gelten ab dem 1. Juli 2014. 

 

TASSO hat für Sie die einzelnen Punkte unter die Lupe genommen: 

Grundbesitzer dürfen ab diesem Zeitpunkt keine Hunde mehr abschießen, die auf ihrem Eigentum herumstreunen. Hundehalter, deren Hunde zum wiederholten Mal auf fremden Grundstücken umherstreunen, werden künftig mit einem Bußgeld von bis zu 270 Euro belangt. TASSO begrüßt es außerordentlich, dass mit dieser Regelung das antiquierte „Feld- und Weggesetz“ von 1872 nun endlich überholt ist. Wir fragen uns allerdings, ob dies auch für streunende Katzen gilt, denn davon ist in der bisherigen Gesetzgebung keinerlei Rede. 

Eine weitere Gesetzesänderung betrifft den sogenannten Bissverletzungsparagraphen („skambid“). Bislang beurteilte ausschließlich die dänische Polizei, ob es sich um eine Bissverletzung handelt und ob der betroffene Hund daraufhin eingeschläfert wird. Künftig können Hundehalter hierzu die Einschätzung eines „dog expert“ (Hundesachverständigen) einfordern. Leider ist überhaupt nicht klar, welche Ausbildung diese Person haben muss, die sie dazu befähigt, über Tod oder Leben eines Hundes zu entscheiden. Deshalb bleibt abzuwarten, ob diese Änderung tatsächlich eine Verbesserung für die Hundesicherheit in Dänemark darstellt. 

Das seit dem 1. Juli 2010 geltende Verbot von Zucht, Haltung und Einfuhr 13 als gefährlich geltender Hunderassen bleibt weiter bestehen. Diese Entscheidung lehnt TASSO ausdrücklich ab, da Hunde nicht pauschal über die Einordnung in eine Rasseliste als gefährlich oder ungefährlich eingestuft werden können. Kein Hund ist von Geburt an bissig oder gar lebensbedrohlich, sondern wird durch das menschliche Verhalten dazu gemacht. 

Mit Hund und Kegel - Urlaub mit Hund: Einreisebestimmungen für Hunde nach Dänemark - Näheres siehe auch hier!

Merkblatt zum neu geregelten Reiseverkehr mit Heimtieren. Ab dem 29. Dezember 2014 gilt die neue Verordnung (EU) Nr. 576/2013, die das sog. Verbringen von Heimtieren zu anderen als Handelszwec
Merkblatt+zum+Reiseverkehr+mit+Heimtiere[...]
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Regelungen für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU


Pro Person dürfen im Reiseverkehr höchstens 5 Heimtiere (Hunde, Katzen, Frettchen) mitgeführt werden. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln.

Trifft dies nicht zu, gelten die Regelungen für den Handel mit Tieren. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Verordnung über das innergemeinschaftliche Verbringen sowie die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren und Waren (Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung).

Aufgrund der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 sowie der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013, die ab 29. Dezember 2014 gelten, muss für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, grundsätzlich ein Heimtierausweis nach einheitlichem Muster mitgeführt werden.

Muster für den EU-HeimtierausweisQuelle: PixelPower - Fotolia.com

Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend.
Die EU-Heimtierausweise können von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt werden. Er benötigt hierfür allerdings eine Ermächtigung der nach Landesrecht zuständigen Behörden.
Die Höchstzahl von 5 Heimtieren darf überschritten werden, wenn die Tiere zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen verbracht werden (kein Besitzerwechsel). Diese Tiere müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass die Tiere für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind. Sollen mehr als 5 Tiere zu anderen Zwecken verbracht werden, so gelten die Regelungen für den Handel mit Tieren. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Verordnung über das innergemeinschaftliche Verbringen sowie die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren und Waren (Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung).
Impfschutz gegen Tollwut
Neben Angaben zu dem Tier und seinem Besitzer muss der Heimtierausweis den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt.
Da für die Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes eine Zeitspanne von 21 Tagen erforderlich ist, bedeutet dies im Falle einer Erstimpfung, dass diese mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgen muss.
Wird eine Wiederholungsimpfung erst nach Ablauf der Gültigkeitsdauer der letzten Impfung verabreicht, so entspricht diese Impfung einer Erstimpfung (Gültigkeitsdauer der Impfung ist im Pass vermerkt).
Verbot der Ein- und Durchreise mit Welpen unter 15 Wochen
Auch Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen bzw. Deutschland im Transit passieren. Da die Tollwut-Erstimpfung frühestens im Alter von 12 Wochen durchgeführt werden darf und es danach weitere 21 Tage bis zur Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes dauert, können Welpen frühestens im Alter von 15 Wochen ein- bzw. durchreisen.
EU-Länder mit verschärften Anforderungen
In den Mitgliedstaaten Irland, Malta, Finnland und dem Vereinigten Königreich gelten verschärfte Anforderungen über antiparasitäre Behandlungen, insbesondere Echinokokkenbehandlung (Bandwürmer).
•    Irland - Department of Agriculture and Food
•    Malta - Ministry for Sustainable Development, the Environment and Climate Change
•    Finnland - Finnish Food Safety Authority Evira
•    Großbritannien - Department for Environment Food and Rural Affairs (Defra)
Quelle: http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html

 

TASSO-Newsletter 

  

Neue Gesetze: Reisen und Tollwutimpfung
Was sich 2015 für Haustiere und ihre Halter ändert 
  

Das neue Jahr bringt zwei neue Regelungen mit sich, die jeder Tierhalter kennen sollte. TASSO fasst die wichtigsten Änderungen zum Reisen mit Hund, Katze oder Frettchen und zur Tollwutimpfung beim Hund für Sie zusammen.

Neuer EU-Heimtierausweis

Seit dem 29. Dezember 2014 gelten für das Reisen mit dem Haustier neue Regelungen. Halter, die von nun an mit ihrem Tier verreisen wollen und bei ihrem Tierarzt ein Ausweisdokument beantragen, erhalten den neuen EU-Heimtierausweis. Optisch unterscheidet sich dieser nicht von seinem Vorgänger, inhaltlich müssen jedoch einige Angaben zusätzlich gemacht werden: Der Tierhalter muss seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem unterschrieben sein. Um Missbrauch zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Identität des Tieres gelegt: Sowohl die Seite mit dem Chip-Nummer-Aufkleber, als auch die Seite, die Aufkleber zu der verabreichten Tollwutimpfung enthält, werden mit einer selbstklebenden Laminierung versiegelt. Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die Ausweisnummer, die Chip-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei Jahre aufbewahren.

Für Tierhalter, die einen EU-Heimtierausweis haben, der vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt wurde: Alte Heimtierausweise behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.

Tollwutimpfung

Am 31. Dezember 2014 ist eine neue Verordnung in Kraft getreten, die es auch Privatpersonen untersagt, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen. Zwischen der Tollwutimpfung und der Einfuhr der Hunde müssen mindestens drei Wochen liegen. Eine Impfung gegen Tollwut ist erst ab der 12. Lebenswoche möglich. Der Impfschutz wird erst 21 Tage nach der Impfung wirksam. Welpen können somit erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland eingeführt werden. 

Dies soll auch illegalen Welpenhändlern erschweren, Jungtiere einzuführen. Denn meistens geben diese vor, Privatpersonen zu sein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die Tollwutimpfung zu umgehen. Illegal eingeführte Hunde sind fast immer jünger als 15 Wochen. Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und sind oft erst zwischen vier und sechs Wochen alt, damit der Knuddelfaktor bei der Vermittlung noch ausreichend hoch ist. Allerdings brauchen Welpen wie auch Kinder genügend Zeit an der Seite ihrer Mutter, um entscheidende und lebenswichtige Erfahrungen zu machen und von ihr zu lernen. Wer ein Tier aus dem illegalen Welpenhandel kauft, riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen. Diese Tiere landen später oft im Tierheim und haben kaum Chancen, wieder ein liebevolles Zuhause zu finden.

TASSO-Tipp: Hundewelpen, die eklatant jünger als vier Monate sind, sind wahrscheinlich illegal nach Deutschland gebracht worden oder stammen von einem unseriösen Züchter. TASSO rät, nur seriösen Tierschutzorganisationen sowohl im Inland als auch im Ausland, Tierheimen und Züchtern zu vertrauen.

 

Weitere Informationen zum Thema Wühltischwelpen, die Auswirkungen des illegalen Welpenhandels sowie die Gefahren, denen Mensch und Tier ausgesetzt sind, unter: www.tasso.net/wuehltischwelpen

 

Weiterführende Informationen zu den Neuregelungen unter: http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html
   

© Copyright TASSO e.V.

Tierschutzgesetz (TierSchG)
Tierschutzgesetz.pdf
PDF-Dokument [156.4 KB]
Neuerungen TierSchG
aenderung2013-Tierschutzgesetz.pdf
PDF-Dokument [150.0 KB]
Niedersächsisches Hundegesetz (NHundG)
NHundG.pdf
PDF-Dokument [52.2 KB]
Tierschutz-Hundeverordnung [TierSchHuV ]
TierSchHuV.pdf
PDF-Dokument [54.8 KB]

Neues Tierschutzgesetz:  Im Jahr 2014 nimmt das Gesetz den Auslandstierschutz, Tierheime, Hundetrainer aber auch Tierhändler in die Pflicht [UPDATE VII - Stand 29.08.2014] Näheres hier 

Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) -Frage/Antwort-Katalog (Stand: Februar 2014)
Fragen und Antworten - NHundG_Internet_F[...]
PDF-Dokument [95.4 KB]

angepinnt: Unser Notfellchen Merlin  >  siehe hier

       Update: 18.9.

Buch "Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz" ... (Näheres siehe hier!) 

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