Foto der Woche

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12.1.

 

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9.1.

Unser „Notfellchen“ Merlin braucht finanzielle Unterstützung, damit wir die Kosten für tierärztliche Behandlung und Medikamente schultern können.

 

Der kleine Chihuahua-Mix kommt aus Rumänien. Er wurde 2017 in einem Erdloch auf einem Feld gefunden, in einem sehr schlimmen Zustand – mehr tot als lebendig. Man kann sich kaum vorstellen, durch welche Hölle er gegangen ist und wie lange und wie sehr er gelitten hat, es war damals unklar, ob er überlebt. Aber das hat er, denn er ist ein großer Kämpfer und er erholte sich, wie man uns mitteilte, gut.

Ein Vereinsmitglied von uns, Gisela G., wurde gefragt, ob es ihn aufnehmen könnte, denn man wusste, dass Gisela immer wieder kleinen, alten, kranken Hunden ein Zuhause gibt, sie aufpäppelt und liebevoll versorgt. Wir beratschlagten und nach einer Bedenkzeit entschlossen wir uns, ihn kommen zu lassen und zu helfen, denn uns war klar, dass die Chancen des kleinen Mannes äußerst gering sind, ein gutes Zuhause zu finden – was er doch so sehr verdient hat nach all dem, was er erlitten hatte …

Als der kleine Mann – er wurde Merlin genannt – in Deutschland ankam, war er sehr mager, nur Haut und Knochen, was man wegen des Fells vorher gar nicht so sehen konnte. Er wurde sogleich dem Tierarzt vorgestellt … und er hatte einige „Baustellen“, leider auch solche, die man in Rumänien nicht bemerkt hatte.

So wurde ein großer Hodentumor festgestellt, der entfernt werden musste, wegen der Nierenwerte wurde auch eine Ultraschalluntersuchung der Organe gemacht.

Kurze Zeit später musste Merlin in der Tierklinik in Trier notoperiert werden. Eigentlich hatte man diese aufgesucht, weil Merlin ein Loch im Kiefer hatte. Er fraß nicht mehr und hatte auch Schmerzen. Beim Röntgen wurde dann festgestellt, dass sich in seinem Magen ein Metallteil (eine große Wursthaut mit Metallverschluss) befand, sodass man sich entschloss, unverzüglich zu operieren. Leider hatte man die Wurstpelle erst nach vier Wochen hier in Deutschland festgestellt, obwohl zahlreiche Arztbesuche erfolgt waren und eine Ultraschalldiagnostik sie nicht sichtbar gemacht hatte.  Es war wirklich ein Glück, dass sie in Trier dann beim Röntgen festgestellt wurde.

Die Wurstpelle wurde entfernt, das eine Loch im Kiefer, das er auch schon aus Rumänien „mitgebracht“ hatte, wurde verschlossen; ein anderes wurde unter einem Zahn, den sie zogen, freigelegt, d. h., er hatte unter diesem Zahn seit Längerem ein Fistel und der Eiter aus dieser fraß sich ein Loch in den Kiefer zum Entleeren. Was muss Merlin für Schmerzen gehabt haben.

Nachdem die Löcher im Kiefer geschlossen worden waren, dauerte es nicht lange, dann begann er selbständig zu fressen und machte einen relativ lebendigen Eindruck. Dann aber wollte er wieder weder fressen noch trinken und die eine Seite des Kiefers war geschwollen und rot. So ging es erneut in die Tierklinik nach Trier.

Wie schon vermutet, hatte sich die eine Seite des Kiefers entzündet; der Faden der Naht wollte sich nicht auflösen ...  Wir ersparen Einzelheiten … Der Faden auf der einen Kiefernseite hatte sich dann doch gelöst, der Knoten hatte aber ein Loch hinterlassen, eine Entzündung war entstanden …

Es stellt sich auch heraus, dass Merlin - verursacht durch den Verschluss der Wurstpelle, die sich lange Zeit im Magen befunden hatte - sich eine Vergiftung (Zink) zugezogen hat. Alle Symptome der letzten Zeit deuteten darauf hin und der Zinkwert war extrem hoch. Nach Beratung mit der Tierklinik in Trier und der Giftzentrale in Bonn wurde versucht, ihn langsam zu „entgiften“ und die geschädigten Organe (Niere, Galle, Pankreas) weiter wie bisher zu behandeln. Eine schnelle Entgiftung in der Klinik mit Mitteln, die sein Herz und die anderen Organe schädigen würden, haben wir abgelehnt, da das Risiko zu groß war, dass er es nicht überlebt.

Im Februar 2018 musste Merlin abermals operiert werden. Zwar waren ja schon fast alle Zähne gezogen, nur einer nicht, da man wohl gefürcht hatte, dass Merlins Kiefer das nicht aushalten würde. Und genau der eine Zahn, der noch vorhanden war, bereitete zunehmend große Probleme. Eine Untersuchung ergab, dass der Zahn eiterte; er musste raus … Natürlich bedeutete die OP wieder ein großes Risiko, aber so bleiben konnte es auch nicht. … Gott sei Dank überstand Merlin auch diese OP … Man hatte festgestellt, dass Zahn faul war, der Unterkiefer entzündet, oben links hatte eine verbliebene Zahnwurzel noch drin gesessen, diese wurde auch entfernt; man hat Gott sei Dank keine Tumor gefunden, aber seine Mandeln waren dick und entzündet …

 

Und wie ist der Stand momentan?

 

Merlin hat gute und weniger gute Tage. Er wird schulmedizinisch und auch homöopathisch behandelt, benötigt natürlich immer Medikamente (wegen seiner chronischen Pankreatitis, Nierenschwäche und wiederkehrender Mandelentzündung) und auch Tierarztbesuche und Blutuntersuchungen und kardiologische Kontrollen  sind ab und zu notwendig. 

 

Wir versuchen täglich, Kosten zu minimieren, indem Merlin alle notwendigen Spritzen sowie Infusionen, um seine Nieren zu unterstützen, zu Hause vom Pflegefrauchen bekommt, da diese unbezahlbar wären und zu seinen regelmäßigen Behandlungen dazu gehören. Aber er ist ein sehr geduldiger kleiner Patient und ein ganz großer Kämpfer. Er will leben …

 

Natürlich entstehen hohe Kosten für Behandlung und Medizin und wir wären sehr dankbar, wenn man uns bzw. Merlin mit einer Spende unterstützen könnte.

 

Auch wenn sich Paten finden würden, die ihn monatlich unterstützen, wäre das eine große Hilfe.

Spendenkonto: Freunde von Vierpfötchen e. V., IBAN: DE28 2001 0020 0003 1332 02 / BIC: PBNKDEFF (Postbank Hamburg)

 

Bitte als Verwendungszweck „Merlin“ angeben. Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung benötigen wir auch Ihre Adresse.

 

Sie können natürlich auch unser Spendenformular auf unserer Homepage https://www.xn--freunde-von-vierpftchen-plc.de/spendenformular/ verwenden.

 

8.1.

 

Die Spendenbescheinigungen für 2018 sind versandt worden.

Wer keine erhalten hat, aber eine benötigt, wende sich bitte an uns.

Um Bescheinigungen ausstellen und versenden zu können, benötigen wir Ihre Postanschrift. 

6.1.

 

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Archiv -  Jahr 2018

angepinnt: 

Betr.: Geplantes Buch "Tierische Gefährten – Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz"

Wir freuen uns sehr, dass das Buch allmählich Gestalt annimmt, da uns  viele schöne Geschichten und Fotos zur Verfügung gestellt wurden ... weiterlesen

 

angepinnt: Unser Notfellchen Merlin  >   siehe hier      

UPDATE  05.10.2018

vergiffenes Buch "Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz"  >  siehe hier

Gooding: Online einkaufen und dabei helfen

 > Näheres siehe hier !

Spenden über PayPal > siehe auch Spendenformular

Bankverbindung:                 

Freunde von Vierpfötchen e.V.
IBAN: 
DE28 2001 0020 0003 1332 02 

und BIC: PBNKDEFF  

Eingetragener Verein mit Status Gemeinnützigkeit, Sie können die Spenden steuerlich absetzen.

 

Spenden über PayPal > siehe auch hier

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