Buchempfehlung

Bertil - frei Schnauze 

von Johanna Hirt

 

Format: 14,8 cm x 21 cm
Broschiert, 96 Seiten mit Illustrationen

ISBN 978-3-946723-66-0

erschienen im Verlag Begegnungen

Bertil - Frei Schnauze von Johanna Hirt

 

Ein junger Hund entdeckt die Welt der Menschen. Als Straßenhund in Griechenland geboren, kommt der kleine Bertil über den Tierschutz in eine liebevolle Familie in Deutschland. Er begibt sich, konfrontiert mit gleich zwei überfürsorglichen Ersatzmüttern, auf Entdeckungsreise in die Welt der Menschen.

Aus seiner Sicht erscheinen die Dinge, die die Menschen so tun und sagen, manchmal recht merkwürdig. Was er darüber denkt, wird ihm von der Autorin in den Mund gelegt und in imaginäre kleine Briefe verpackt, die er an seine „Mama im Himmel“ verfasst ... 

Neugierig und selbstbewusst nimmt er das Leben auf seine eigene Weise unter die Lupe  und stolpert über so manche Sichtweise, die man vielleicht ändern könnte. Er stellt sich Fragen wie: Warum gucken die Menschen eher in ein Hundeverstehbuch, anstatt einfach auf ihre Hunde? Ist es wirklich sinnvoll, immer bei der Erziehung mitzumachen? Warum darf man Tante Anna nicht einfach zeigen, dass man sie nicht mag? Und: kann man Puh-bah-tät behalten?

Auf kindlich-fröhliche und witzig-saloppe Weise macht er sich Gedanken über menschliche Lebensanschauungen und Verhaltensweisen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Seine Erlebnisse teil er mit seiner leiblichen Mama, die, wie man ihm erzählt hat, im Himmel wohnt. Und so wird dem Leser vielleicht so manches Mal bewusst, dass es gar nicht so falsch wäre, das Leben ein bisschen mehr aus Hundesicht zu sehen. (Johanna Hirt)

 

Wir durften die Geschichten von Bertil schon vor einer Weile lesen und konnten es kaum erwarten, das Buch vorzustellen. Beim ersten Hinsehen sind es lustige Geschichten, die pfiffig-naiv von dem kleinen Bertil erzählt werden. Doch immer wieder stutzt man,  hat man sich doch selbst mehr als einmal wiedererkannt. Bertil wundert sich in seiner Zwiesprache mit seiner Mama im Himmel oft darüber, wie kompliziert wir Menschen es uns doch oftmals machen.

 

Das Buch wird sicherlich auch ältere Kinder und Jugendliche ansprechen, es ist lustig und unterhaltsam, doch die tiefen Lebensweisheiten, die uns dieser Jungspund völlig unbedarft auf die Nase bindet, sind so für Kinder noch gar nicht zu erkennen. Also für jeden von uns eine absolute Leseempfehlung!

Besonders glücklich sind wir darüber, dass die Autorin Johanna Hirt ihren Verkaufserlös vollständig an den Tierschutz spendet. Dieser kommt jeweils zur Hälfte dem Verein „Wir für Foteinis Fellnasen e. V.“ und unserem Verein „Freunde von Vierpfötchen e.V.“ zugute. Ganz herzlichen Dank, Johanna Hirt!

 

​Zu kaufen gibt es das Buch überall, wo es Bücher gibt. Zum einen bei der Autorin selbst oder natürlich direkt beim Verlag "Begegnungen".

 

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