03.06.2022

 

Nachruf Levi

 

(vom rumänischen, weggeworfenen Waisenhund zum geliebten Levi)

 

Und plötzlich wurde ich geliebt … ❤️

Es begann im Mai 2019, Frauchen starb und Herrchen warf mich auf die Straße. Eine wunderbare Tierschützerin Marilena Predut sah mich umherirren, verängstigt, verprügelt und fing mich mit Müh‘ und Not ein. Von einem Nachbarn erfuhr sie mein Schicksal. Genau in diesem Augenblick gab es jemanden, der sehr sehr traurig war, weit weg in einem anderen Land. Dieser Jemand hatte seinen geliebten Senior Merlin verloren, der übrigens auch aus Rumänien war. Marilena Predut klickte – war es Zufall? Oder Fügung? – genau meiner späteren Mamas Post bei Facebook an, und so sah mich Mama. Claudia Schäfer half bei den Kontakten und über Mihaela Liliana Graure und Beatrix Laporta ging ich später auf die lange Reise zu Mama. Zuvor aber wurde ich wundervoll umsorgt bei Marilena Predut. Leider stellte sich da schon heraus, dass mein Herz krank war  und noch einiges im Argen lag. Trotzdem begann nun endlich mein Glück. Ja, ich war ein Senior, herz- und nierenkrank und einiges mehr, aber richtig geliebt zu werden, wollte ich mir nicht entgehen lassen. ❤️

Wir Senioren haben oft viel Leid und Qual ertragen müssen, sind nicht selten krank und die Zeit ist knapp bemessen, um schöne Dinge kennenzulernen, aber gerade deswegen gebt uns Senioren eine Chance, wir haben es so verdient und wir danken es euch tausendfach.

Eine liebe Tierschützerin Gisela Polnik vom Verein „Freunde von Vierpfötchen e.V.“ stand uns unterstützend zur Seite.  Und so bekam ich eine Mama, eine Tante Maii-Liinh Simba, eine Oma und sogar Hundegeschwister, und alle liebten meine dickköpfige Art.

Meiner Stimme, die der eines Schäferhundes gleich war, konnten die anderen nicht das Wasser reichen, das machte mich sehr stolz. So vergingen drei wunderschöne Jahre, leider auch sehr sorgenreich, denn meine Erkrankungen schritten fort. Wir kämpften zusammen um noch mehr Zeit, Mai Linh war die beste Assistentin für mich in den schweren Zeiten. Als ich meine Infusionen benötige, saß sie geduldig stundenlang neben mir, damit Mama sich um anderes kümmern konnte. Ich wollte nicht gehen, immer wieder schaffte ich es auf die Beine, doch schließlich war ich so müde und schaute Mama fragend an. Sie setzte sich zu mir, nahm mich in den Arm und versprach mir ganz feste ein späteres Wiedersehen, ich müsse nur sehr geduldig sein und warten. Einige Tage überlegte ich … und genoss es mehr denn je, in ihren Armen zu schlafen und ihren Herzschlag zu hören, und war mir sicher, was sie versprach, wird auch geschehen, und so war es mir leichter, diesen letzten Schritt zu gehen.

Ganz dolle danken möchte ich allen – für die schönsten drei Jahre meines Lebens, ich wurde so sehr geliebt.

 

In Dankbarkeit

Levi

 

(G.G.)

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